2. Juli: Gedenktag Mariä Heimsuchung
Am 2. Juli feiert die Kirche das Fest Mariä Heimsuchung. Es erinnert an die Begegnung der Jungfrau Maria mit ihrer Verwandten Elisabeth, wie sie im Lukasevangelium geschildert wird. Maria, die das Kind Gottes unter ihrem Herzen trägt, macht sich auf den Weg, um Elisabeth beizustehen, die mit Johannes dem Täufer schwanger ist.

Diese Begegnung ist geprägt von tiefer Demut, Freude und prophetischem Erkennen. Elisabeth ruft aus: „Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.“ Maria antwortet mit dem Magnificat, einem der schönsten Lobgesänge der Bibel. Das Fest lädt uns ein, Gottes Wirken in der Begegnung mit anderen zu erkennen.
Mariä Heimsuchung ist ein Fest der Nähe, des Dienens und der freudigen Erwartung. Es zeigt Maria nicht nur als Mutter des Herrn, sondern auch als Frau, die sich bewegt, hilft und Gott lobt – in Wort und Tat.
In der sakralen Kunst wird die Szene oft als feinsinnige und würdige Begegnung zwischen zwei Frauen dargestellt. In der Grödner Holzschnitzkunst finden sich entsprechende Darstellungen vor allem im Bereich der Marienfiguren – Maria mit feinem Gesichtsausdruck, leicht geneigt, mit fließendem Gewand und oft mit Symbolen wie Lilien oder Sternen.
Holzgeschnitzte Darstellung Mariä Heimsuchung
Aktuell ist keine spezielle holzgeschnitzte Figur zur Heimsuchung Mariens in unserem Sortiment erhältlich. In unserer Kategorie Madonnen und Marienfiguren finden Sie jedoch viele passende sakrale Darstellungen – traditionell geschnitzt in Südtirol mit großer Sorgfalt.
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